Ratgeber "Gestaltung" - Umgriffe

Verschiedene, typische Umgriffe in ParksteinDer Übergang privater Freiflächen (z. B. Garagenzufahrten) zu öffentlichen Flächen ist in Material und Ausformung mit diesen abzustimmen. Es ist darauf zu achten möglichst geringe Flächenanteile zu versiegeln.

Typische Gestaltung von Zäunen im Rahmen der Städtebausanierung in ParksteinEinfriedungen gehören zum unmittelbaren Umfeld von Gebäuden. Sie können entscheidend den Charakter des Ortsbildes prägen. Für die Einfriedungen der ländlich geprägten Gärten sind Holzzäune mit senkrechten Holzlatten, kombinierte Holz-Metall-Zäune oder auch Metall-Zäune in Anlehnung an die Stahlelemente der öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen möglich. Zu vermeiden sind Einfriedungen aus einem „Material-Mix“.

Ein prägendes Element in Parkstein sind Stützmauern. Bei Neuerrichtung derselben ist eine Ausführung als Stahlbeton- oder Gabionenstützmauer, oder eine mit Naturstein vorgeblendete Mauer wünschenswert.

Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten der Hofflächen ist eine Begrünung anzustreben. Zur Fassaden-und Stützmauerbegrünung können z. B. Geißblatt, Mauerwein, Pfeifenwinde oder Herbstwaldrebe verwendet werden. Bei Hecken sind einheimische Gehölze wie Hasel,Hartriegel, Weißdorn oder Heckenkirsche zu bevorzugen. Als Hausbäume sind für das rauhe Oberpfälzer Klima Ahorn, Linde, Eiche, Buche, Vogelbeere oder Walnuß geeignet.